Romy Penk aus Rostock ist „Fräulein Kurvig 2014“ und hat "Deutschlands schönste Kurven"

Foto: RTL Interactive/ Annchristin Gebhardt
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Romy Penk (24) aus Rostock hat „Deutschlands schönste Kurven“ und ist die Erste, die den Titel „Fräulein Kurvig“ tragen darf. Veranstalterin, Bloggerin und Plussize-Model Melanie Hauptmanns suchte in Düsseldorf das schönste Kurvengirl Deutschlands – und wurde fündig. Gewinnerin Romy: „Heute ist meine Maske gefallen!“

Die strahlende Siegerin Romy Penk ist blond, sexy und ein curvy Girl: „Meine Kurven sind mein Markenzeichen“, so Romy. „Ganz dünn würde nicht zu mir passen.“ Damit ihre sexy Kurven auch so bleiben, hält Romy ihren curvy Body im Fitnessstudio in Form. „Ich liebe es zu tanzen. So kann ich meine Proportionen noch besser definieren“, sagt Romy stolz und widerlegt damit auch das Vorurteil, kurvige Frauen würden sich nicht bewegen oder auf ihre Fitness achten.


Aber Romy Selbstbewusstsein war nicht immer so groß: „Ich hatte mir eine Maske aufgebaut. Anderen Leuten gefiel zum Beispiel mein Lachen nicht, also habe ich nicht mehr gelacht. Ich war nicht mehr ich und habe eine Mauer um mich herum aufgebaut.“ Aus Selbstschutz wirkte Romy auf andere arrogant und abweisend. Aber dass man sich mit Perfektion und Unnahbarkeit keine Freunde macht, musste Romy erst lernen: „Meine Oma sagte schon zu mir: ‚Sei nicht so perfekt. Perfekte Menschen bewundert man zwar, aber nur diejenigen, die echt sind, mag man auch‘.“

Foto: RTL Interactive/ Annchristin Gebhardt
Foto: RTL Interactive/ Annchristin Gebhardt

Diese Lektion hat sich Romy zu Herzen genommen und überzeugte bei der Wahl zur „Fräulein Kurvig“ nicht nur mit ihrem Körper, sondern auch mit Charme und Liebenswürdigkeit. „Ich habe heute mich selbst gezeigt. Ich bin ich, die Maske ist gefallen. Und dass ich nicht perfekt bin, hat man heute ja auch gesehen, denn nicht alles hat immer so geklappt“, lachte sie.

 

Für Romy war zum Beispiel schon der Start zur Miss-Wahl nicht perfekt: Sie war alleine angereist und vergoss deshalb bei ihrer Vorstellung ein paar Tränchen: „Ich ziehe das alleine durch“. Der Erfolg gab ihr recht, und sie ergatterte schießlich – angespornt von einem begeisterten Publikum – den ersten Platz der Miss-Wahl. 

Aber nicht nur bei Gewinnerin Romy kullerten ein paar Freundentränen, auch Veranstalterin Melanie Hauptmanns war stolz, dass ihre Miss-Wahl so gut ankam: „Ich habe Tag und Nacht gearbeitet und alles ist so toll geworden, die Leute sind begeistert“, verriet sie nach der Show.  


Zusammen mit ihrer Jury, bestehend aus Ingrid Martin-Zick, Inhaberin der MOS-Modelagentur, Schauspieler Tom Barcal und Mirjam Grossmann, PR-Managerin vom Plussize-Label No Secret, hatte Melanie Hauptmanns aus 600 Bewerberinnen 12 Kandidatinnen für das Finale ausgewählt. Am Gala-Abend gab es prominente Unterstützung von Iris Klein (Mutter von TV-Blondine Daniela Katzenberger), dem erwachsen gewordenen Sänger und Schauspieler und Ex-Model Nico Schwanz (mit Kurzhaarfrisur und Dreitagebart) und der Hamburger Band „Big Soul“. 

Die "Fräulein Kurvig"-Jury und prominente Gäste - Foto: RTL Interactive/ Annchristin Gebhardt
Die "Fräulein Kurvig"-Jury und prominente Gäste - Foto: RTL Interactive/ Annchristin Gebhardt


 

Die 12 Frauen, die schließlich zur Wahl standen, repräsentierten die ganze Bandbreite an Plussize-Ladies: Jedes Alter, jede Figur war vertreten. Mit Gewinnerin Romy ist Melanie Hauptmanns sehr glücklich: „Romy ist nicht nur sehr hübsch, sondern auch authentisch und kann sich gut bewegen. Aber alle Finalistinnen haben es heute Abend sehr gut gemacht. Ich hätte auch überhaupt keinen Tipp abgeben können, weil es alles tolle Frauen sind und ich es jeder von ihnen gegönnt hätte.“ Deshalb bekommen die drei Erstplatzierten, Romy, Kerstin und Nele (siehe Galerie) auch gleich einen Vertrag mit der XL-Modelagentur MOS. 


Die erste Wahl zur Fräulein Kurvig soll mit dazu beitragen, dass Plussize-Mode und starke Frauen nicht nur in den Medien, sondern auch in den Köpfen endlich Alltag werden: „Wenn kurvige Frauen in den Medien sind, wird das immer besonders betont. Wenn Adele zum Beispiel irgendwo zu sehen ist, dann ist es ‚die kurvige Künstlerin‘ oder Beth Dito ist ‚dick im Geschäft‘. Ich finde das sehr schade, denn es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, ohne dass es besonders erwähnt wird.“

 

Einen Schritt in die richtige Richtung ist Melanie Hauptmanns mit ihrer Wahl zur Fräulein Kurvig nun gegangen, der Weg bis zum Gipfel ist allerdings noch weit. Doch Melanie Hauptmanns zieht eine positive Bilanz: „Es geht bergauf.“


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